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Das Gänsemännchen
von Jakob Wassermann (S.Fischer Verlag Frankfurt, 1915) Der Handlungszeitraum dieses umfangreichen Romans erstreckt sich von 1859 bis 1909. Erzählt wird die Lebensgeschichte des Nürnberger Komponisten Daniel Nothafft, der sich aus schwierigsten Anfängen nach oben arbeitet, durch das mehrfache Scheitern seiner Ehen jedoch immer wieder in existenzielle Krisen gerät und schließlich durch einen Brandanschlag auch noch sein kompositorisches Lebenswerk verliert. Der eigenartige Titel des Romans bezieht sich dabei auf die Nürnberger Brunnenfigur des Gänsemännchens - ein Bauer mit zwei Gänsen unterm Arm -, die zunächst als Beschimpfung für den mit zwei Frauen zusammenlebenden Komponisten dient und später Auslöser für dessen veränderte Haltung zum Leben wird. |
Wolframs-Eschenbach - Liebfrauenmünster
Am Sonntag nach der Vesper nahm das Ehepaar Schimmelweis Abschied, und Daniel war nicht da. Die Frau des Ochsenwirts rief herüber, sie habe ihn mit dem Organisten in die Kirche gehen sehen. Marianne lief zur Kirche, um ihn zu holen. Nach einer Weile kam sie zurück und sagte zu dem wartenden Jason Philipp: ›Er sitzt bei der Orgel und ist nicht wegzubringen.
Nürnberg - Johannesfriedhof Tor
Sie befanden sich in der Nähe des Johanniskirchhofs.
Das Tor war noch offen, und Daniel folgte dem voranschreitenden Benda.
Sie befanden sich in der Nähe des Johanniskirchhofs.
Das Tor war noch offen, und Daniel folgte dem voranschreitenden Benda.
Kopfbild © Norbert Mebert 2025